Mit der Idee des Redeauftritts am Brandenburger Tor überraschte Obama die Berliner Führung positiv. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sagte, er würde sich freuen, wenn Obama einen Besuch in Berlin für einen Auftritt am Brandenburger Tor nutzen würde. "In der Hauptstadt ist Senator Obama herzlich willkommen," erklärte der SPD-Politiker.
Selbstverständlich stehe Berlin auch dem republikanischen Kandidaten John McCain offen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reagierte darauf am Mittwoch mit "gewissem Befremden"
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ließ auf der selben Pressekonferenz hingegen erklären, dass er eine Rede als Ausdruck der "lebendigen deutsch-amerikanischen Freundschaft" sehe und Merkels Bedenken nicht teile.
Die Entscheidung liegt aus Sicht der Kanzlerin aber allein beim Berliner Senat. Trotz Merkels kritischer Haltung begrüßte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Obamas Plan nochmals ausdrücklich und verneinte ein Mitspracherecht der Kanzlerin.